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Die wirklichen Abenteuer erlebt Link aber eigentlich immer zu Lande. Die verschiedenen Spielorte sind sehr liebevoll und abwechslungsreich designt - es gilt Orte wie Lava Höhlen, mystische Wälder oder atemberaubende Unterwasserstädte zu erforschen. Hier trifft Link auf die unterschiedlichsten Widersacher: Vom simplen Säureblob über Riesenkäfer, Orks und Goblins, Feuerfledermäusen und mächtigen Rittern bis hin zu besonders fiesen Endgegnern fährt das Böse so einiges auf, um Link`s Abenteuer scheitern zu lassen. Dabei benötigt der Triumph über jeden Gegner ein ganz spezielles Vorgehen, so muss z.B. bei den mächtig gepanzerten Rittern erst einmal die Rüstung durch einen gezielten Schlag auf den Rücken entfernt werden. Das Kämpfen geht schon nach kurzer Zeit auf Grund des angenehmen "Lock On" Anvisier-Features in Fleisch und Blut über. Eine Sprungattacke hier, ein paar Mal gekonnt ausweichen und blocken - und nach einigen gezielten Hieben in die Magengegend verpufft der Widersacher in einer dunklen Rauchwolke. Doch der Sieg ist nicht von langer Dauer - betretet ihr das jeweilige Spielareal erneut, sind meist alle Gegner bereits wieder auf den Beinen. Dank der großzügigen Herz-Energieleiste steht dafür in den meisten Fällen aber auch ein ausreichendes Polster an Lebensenergie zur Verfügung. Solltet ihr trotzdem einmal frühzeitig ableben, startet ihr im selben Raum noch einmal und habt so praktisch unendlich viele Spielversuche. Für jeden besiegten Bossgegner erhält Link ein zusätzliches Lebensherz, schließlich muss er für die zukünftigen, und im Schwierigkeitsgrad moderat ansteigenden Aufgaben gerüstet sein. Übrigens kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt im Spiel abgespeichert werden, allerdings beginnt ihr bei einem Neustart immer wieder am Startpunkt des jeweiligen Spielabschnittes.
Neben unzähligen Kämpfen muss unser Held natürlich auch viele Rätsel knacken. Von einfachen Schalterrätseln bis hin zu komplizierten Denk- und Geschicklichkeitsaufgaben muss Link die schwierigsten Anforderungen erfüllen. Im späteren Verlauf ist er dann teilweise auch mit einem Partner unterwegs - wir wollen aber mal nicht zu viel verraten. Die Rätsel sind wirklich sehr abwechslungsreich geraten, hier weiß die absolute Klasse der Spieldesigner wirklich zu überzeugen. Ein umfangreiches Inventar steht Link bei der dessen Erfüllung zur Verfügung: Neben Waffen wie Schwertern, Bögen und Bomben nutzt Link seinen Enterhaken um sich in bester Indiana Jones Manier über weite Abhänge zu schwingen. Mit einem magischen Blatt des Deku-Baums gleitet Link selbst an die entferntesten Orte. Jede Truhe sollte nach hilfreichen Utensilien durchforstet werden, im abgeweideten Gras oder in herumstehenden Vasen lassen sich ferner wertvolle Rubine, Munitionsnachschub oder Lebensenergie Herzen finden. Als Held in Ausbildung bringt Link aber auch eine ganze Menge an körperlichen Fähigkeiten mit - neben Rennen, Springen (Auto-Jump), Schwimmen und Klettern kann Link sich noch bücken und durch enge Durchgänge kriechen. Neuerdings kann er sich auch an Wände drücken, um die Ecke schauen und sich in Kisten verstecken - Solid Snake lässt grüßen.
Zwischen den einzelnen Aufgaben steuert Link aber auch den ein oder anderen ruhigen Hafen an. In verschiedenen Dörfern lernt er neue Freunde kennen und kann sich nützliche Ausrüstung kaufen. Fast jeder Charakter weiß eine Geschichte zu erzählen oder gibt Link einen kleinen Auftrag - es gibt wirklich hinter jeder Ecke etwas zu erleben.
"The Wind Waker" bietet auch eine Linkfunktion zum Game Boy Advance. Auf diesem kann ein Mitspieler die Kontrolle über den Kobold "Tingle" übernehmen, den ihr relativ früh im Spiel aus einem Gefängnis befreit. Tingle kann zusätzliche Dinge auf der Dungeonkarte erkennen, Geheimnisse entdecken und spezielle Gegenstände benutzen - dadurch kann er Link enorm beim Vorankommen helfen. Allerdings kosten Tingle’s Dienste immer einen kleinen Anteil ans Link`s Rubinen. Insgesamt ist die Linkfunktion ein wirklich nettes und vor allem kostenloses Feature für alle GBA Besitzer.
Zelda bietet vom Gameplay her wirklich alles, was man von einem Top Fantasy-Action-Adventure erwarten kann. Die Story entfaltet ihre epischen Ausmaße sehr langsam und ergibt ein wirklich spannendes und bombastisches Ganzes. Neben dem liebevollen Design und der riesigen Spielwelt wartet "The Wind Waker" dazu mit spannenden Kämpfen sowie knackig schweren Rätsel auf - Spielerherz, was willst du mehr. |
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Steuerung:
"The Wind Waker" lässt sich mit dem GameCube Joypad exzellent spielen. Mit dem Analog Stick lässt sich Link präzise durch die Spielwelt manövrieren, zu See übernehmt ihr mit ihm die Steuerung des Schiffes. Der A-Button dient als universeller Action Button, mit dem B-Knopf zieht ihr das Schwert und führt in Kombination mit dem Analog Stick diverse Attacken aus. Der Start Knopf führt in das Inventar, dort könnt ihr die eingesammelten Gegenstände genauer betrachten und zum Benutzen auf die Tasten X, Y oder Z legen. Das digitale Steuerkreuz dient zum Aufrufen und Durchschalten gefundener See- und Dungeonkarten.
Mit der linken Schultertaste wird in den Kampfmodus umgeschaltet, die Kamera visiert dann die nächste Gegnerfigur an und zentriert diese in der Bildschirmmitte. Dies erleichtert das Kämpfen ungemein und ermöglicht präzise Angriffe als auch Ausweichmanöver. Mit der rechten Schultertaste geht Link hinter seinem Schild in Deckung und kann somit die meisten gegnerischen Angriffe abblocken.
Das Spiel nutzt sehr häufig die Rumble Funktion des GameCube Joypads. "The Wind Waker" belegt 12 Speicherblocks auf der Speicherkarte, bietet den unter Gameplay beschriebenen GBA Link und Unterstützung für das Progressive Scan VGA Kabel.
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