Monkey Ziel 2:
Monkey Ziel 2 zählt ohne Frage zu meinen Lieblingsminispielen. Der Spieler muss mit seinem Affen eine Schanze hinunterfahren und mit seinem Affen Richtung Plattform fliegen. Auf dem Weg dorthin muss er probieren Bananen und andere Objekte einzusammeln, die die Punkte erhöhen und die Landung vereinfachen. Auf der Plattforum gibt es verschiedene Punktezonen. Der Spieler muss nun probieren auf der Zone mit den meisten Punkten zu landen. Alle SMB 1 Spieler wissen ganz genau was gemeint ist. Neu ist allerdings, dass beim Spielen mit Freunden nicht mehr nacheinander, sondern gleichzeitig startet. Im Einzelspieler Modus kann man sogar fünf Affen auf einmal kontrollieren.

Monkey Billard 2:
Auch dieser Modus wurde im Vergleich zum Vorgänger radikal verbessert. So stehen dem Spieler jetzt drei, statt einer, Billard Möglichkeit zur Auswahl. Man kann entweder nach JPN 9-Ball, US 9-Ball oder den 8-Ball regeln spielen. Vielmehr gibt es nicht zu sagen, da jedem klar sein dürfte, bei was es um Billard geht.

Monkey Bowling 2:
Bei Monkey Bowling 2, gibt es kaum Änderungen im Vergleich zum Vorgänger. Es gibt immer noch Einzelspieler- ,wie auch Multiplayer Modus. Gute Idee ist ein Spezialmodus. Hier finden die Spieler die unmöglichsten Bahnen auf. Zum Beispiel wellige, kurvige oder Bahnen mit Löchern.

Monkey Golf 2:
Dieses Minispiel hat wohl mit die meisten Neuerungen bekommen. Konnte man das SMB 1 Golf wohl eher als Minigolf bezeichnen, handelt es sich nun um ein richtig professionelles Golf mit verschiedenen Schlägern und mit rund 500 Meter Lochentfernung. Wird vielleicht ein wenig langweilig, wenn man mit vier Leuten die kompletten 18 Bahnen spielt, da es sehr zeitverbrauchend ist.

Das waren die sechs altbekannten Minispiele und wir kommen nun zu den mindestens genauso guten (sechs) neuen Minigames:

Monkey Schuss:
Bei Monkey Schuss handelt es sich um einen First-Person Shooter, wie man in aus Spielhallen kennt. Die Kamera fliegt automatisch, einer festen Route folgend, durch das Level, und der Spieler muss mit dem Fadenkreuz die Gegner eliminieren. Man kann das Spiel in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielen und auch mit Freunden um die Wette ballern.

Monkey Luftkampf:
Klasse Spiel was sehr an den Multiplayer von Starfox auf dem N64 erinnert. Das Spielprinzip ist sehr simpel. Mit Raketen oder einer MG gilt es hier, seinen Gegner vom Himmel zu holen. Sehr spaßiges Minispiel.

Monkey Baseball:
Relativ komplexes und kompliziertes Minispiel, vorallem für die Leute, die sich nicht so gut mit Baseball auskennen. Die Spieler schlüpfen abwechselnd in die Rolle des Werfers und des Schlägers. Der Rest des Spiels setzt sich aus den Baseball Regeln zusammen und es fallen öfters Wörter wie "Basehit", "Inning", etc. Nachdem man sich mit den Regeln vertraut gemacht hat, bringt auch dieses Minigame sehr viel Spaß.

Monkey Boot:
Für mich ganz klar das schlechteste der zwölf Minispiele. Auch wenn die Idee eines Bootsrennen sehr gut ist, lässt die Umsetzung zu wünschen übrig. Den Fingerkrämpfe sind bei diesem Spiel vorprogrammiert. Gesteuert wird mit den Tasten L und R. Durch mehrfaches drücken der L Taste fährt das Boot nach rechts, durch mehrfaches drücken von R nach links. Wenn man beide Tasten gleichzeitig drückt fährt das Boot geradeaus. Wirklich eine klasse Idee, aber mit dieser Steuerung macht es keine zehn Minuten Spaß.

Monkey Tennis:
Zählt ohne Frage zu den besseren Minispielen. Es handelt sich um ein fantastisch umgesetztes Arcade-Tennis welches auf drei verschiedenen Plätzen gespielt werden kann. Es gibt Schmetterbälle, Returns und viele andere Schläge. Vorallem zu viert im Doppel macht es eine Menge Spaß.

Monkey Fußball:
Unglaublich schnelles Fußballspiel, welches nicht dem Feld- sondern dem Hallenfußball gleicht. Gespielt wird mit fünf Spielern pro Team, inklusive ein Toraffe. Es handelt sich aber keinesfalls um ein Kick-Tipp, nein, den der Spieler kann eine Menge von Pässen, Flanken und Kombinationen durchführen, sogar die taktische Aufstellung (Defensiv, Normal, Offensiv) kann festgelegt werden. Auch ein Elfmeter Modus ist enthalten, in dem man abwechselnd Spieler und Toraffe steuert. Schnell und brillant.

So, das waren alle zwölf Minispiele, die vorallem mit Freunden für unglaublichen Spaß sorgen. Da ich Super Monkey Ball 2 bis jetzt in keiner Weise kritisiert habe, nehme ich mir mal ein bisschen Zeit dafür. Bei der Übersetzung ins deutsche ist teilweise ein wenig schlampig gearbeitet worden. Es gibt einige Rechtschreibfehler im Spiel, als auch im Handbuch. Manche Wörter wären auch besser nicht ins deutsche übersetzt worden, da es sich sehr ulkig anhört, wenn AIAI sagt: "Du hast es ohne Fortsetzung geschafft!". Ich finde, da kann man Wörter wie Continue stehen lassen. Aber jetzt mal im ernst, wen interessieren denn so ein paar Rechtschreibfehler? Wenn man sich mal vor Augen hält, das dies mit die einzige Kritik am gesamten Spiel ist, hört sich das ziemlich lächerlich an. Aber es gibt einfach nichts, an dem Kritik ausgeübt werden könnte. Speicherplatzbelegung: zwei Plätze, 60 Hz Modus vorhanden, unglaublich viel Spielfreude im Single- und im Multiplayermodus, motivierend und so weiter. Die positiven Aspekte an Super Monkey Ball 2 überwiegen den wirklich große Kritikpunkte gibt es erst gar nicht!

Steuerung:
Im Hauptspiel ist die Steuerung wirklich vom Feinsten. Der Spieler benötigt nur den Control Stick um seinen Affen fortzubewegen. Es gibt keinerlei Verzögerung zwischen dem bewegen des Control Sticks und dem bewegen der Kugel. Somit lassen sich die Affen, wie auch schon in Super Monkey Ball 1, perfekt steuern. Bei den Minispielen sieht es da teilweise etwas anders aus. Das erste Problem ist, dass jedes Minispiel seine eigene Steuerung mit sich bringt und somit eine gewisse Eingewöhnungszeit voraussetzt. Bei den meisten Minispielen ist die Steuerung perfekt umgesetzt worden, trotzdem gibt es leider auch die ein oder andere Ausnahme. Monkey Boot sorgt nach wenigen Minuten für starken Frust und Fingerkrämpfe. Aber auch bei Monkey Tennis hätte man die ein oder andere Aktion anders, bzw. besser auf das Pad verteilen können. Bis auf diese kleinen Ausnahmen wurde bei der Steuerung alles richtig gemacht.



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