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Der noch mit reingepackte Modus "Schnellmission" ist lediglich die Funktion, welche es ermöglicht, die elf, aus dem Kampagne-Modus bekannte, Missionen einzeln anzuwählen und in einem beliebigen Schwierigkeitsgrad und mit beliebig eingestellten Optionen zu spielen.
Damit etwas Abwechslung geboten wird, kann man sogar noch 3 Spieltypen auswählen:
Mission, Feuergefecht und Lone Wolf. Hier steht Mission für normal spielen, beim Spieltyp Feuergefecht müsst ihr einfach alle Gegner eliminieren und beim Lone Wolf spielt ihr ohne Teammates. Also wohl doch nichts Neues oder Interessantes. Diese Spieltypen hat man praktisch schon im den Kampagnen integriert bekommen, denn alle Gegner töten kann man da auch und alleine spielt man zudem, da die Teammates höchstens mal im Weg sind.
Nun gut zumindest die Optionen können einigermaßen überzeugen. Hier könnt ihr das Wichtigeste einstellen und das ist doch was positives!
Wenn ihr euch Fragen solltet, was das Spiel eigentlich mit dem Buch/Film zu tun hat, kann man eigentlich sagen: Nicht viel! Denn erstens sind sowohl der Film, also auch das Buch um Jahre besser als dieses Spiel. Und zweitens, wird im Spiel die Handlung der Vorbilder nur teilweise in den Missionen wiedergespiegelt, oder besser gesagt kurz angeschnitten. Was dem ganzen noch die Krone aufsetzt, ist die Tatsache, dass auf der Verpackung mit den Gesichtern von Ben Affleck und Morgan Freeman (aus dem Film) geworben wird. Es besteht wirklich nicht der kleinste Zusammenhang und dies ist nur ein Zeichen dafür, dass hier auf einen guten Absatz für ein wirklich schlechtes Spiel, nur wegen einer entsprechenden Lizenz, gehofft wird.
Steuerung:
"Der Anschlag" kann auch bei der Steuerung dort anknüpfen, wo er beim Gameplay aufgehört hat.
Die Tastenbelegung geht sogar in Ordnung. Mit dem Control-Stick könnt ihr euch vor und zurück bewegen oder nach links und rechts strafen. Mit dem C-Stick ändert ihr eure Sicht, also steuert ihr damit quasi euer Fadenkreuz. Mit R könnt ihr eure Waffe abfeuern, mir L die Waffe wechseln, mit B nachladen, mit A eine Aktion auslösen, mit Y das Nachtsichtgerät einschalten, mit X die Feuerrate ändern und mit Z könnt ihr euren Soldaten wechseln. Mit dem Digitalen Steuerkreuz könnt ihr zoomen, um die Ecken schauen und eure Haltung ändern (stehend/gebückt).
Also hier kann man nicht meckern, oder wenn dann ändert man die Einstellungen einfach in den Optionen. Was aber stört ist die doch ziemlich holperige Steuerung, welche euch das Bewegen wirklich sehr schwer macht und den Spass an dem Spiel noch weiter sinken lässt. Es ist schwer sich wirklich gezielt zu bewegen und durch Türen zu gehen.
Grafik:
Nun ja, was soll ich sagen? "Keine Besserung des wirklich schlechten Eindrucks" wäre wohl das Richtige. Der Grafikschock fängt schon mit dem Intro an und endet mit dem Abspann. Die Missionsgebiete selbst sind Detailarm gestaltet und öden an. Dies gilt auch für die Innenräume der Häuser und die Texturen der Figuren. Man findet in dem gesamten Spiel wirklich nichts, wo man mal sagen kann ’wow’. Man wird eher dazu verleitet zu überprüfen, ob man gerade am N64 oder am GameCube hängt. Und gerade wenn man mal wieder einen von Tausenden Grafikbugs/Fehler erlebt hat und ein Teammate gerade durch eine Treppe guckt, verfolgt man die Schnurr des Controllers, um zu sehen in welcher Konsole diese gestöpselt ist. Leider endet diese jedes Mal in unserem geliebten GameCube.
In dem Spiel ist weiterhin kein Blut enthalten und tote Gegner/Teammates verschwinden von der Bildfläche. Dies muss man aber nicht negativ auslegen, da es hier ja eigentlich auf Taktik und überlegtes Vorgehen ankommt und es sich ja nicht um einen Metzel-Ego-Shooter handelt, in dem das Blut massenhaft fließt.
Sound:
Hm ja, während der Missionen ist keine Musik vorhanden, lediglich wenn man vor einer Tür steht, oder in ähnlichen Situationen, wird immer die selbe kurze Musik eingespielt, um die Spannung zu erhöhen. Es wird aber nicht spannender, sondern bleibt so öde wie es vorher war. Zusätzlich fühlt man sich nur durch diese Musik belästigt.
Mit den Soundeffekten der Waffen lässt es sich leben, und mehr gibt es an Effekten eigentlich nicht.
Was positive ist, ist die deutsche Sprachausgabe, die auch während der Missionen durch Kommentare der Teammates oder Anweisungen des Operators weitergeführt wird. Leider ist bei den Kommentaren auch keine große Vielfalt geboten und man kann sie sehr schnell auswendig. Der positive Eindruck der deutschen Sprachausgabe bleibt also nur in den Briefings übrig.
Fazit:
Programmierer/Entwickler, die in der heutigen Zeit solche Spiele programmieren, sollten wirklich verboten werden. Ich kann nur allen raten: Finger weg von diesem Spiel! Und lasst euch nicht von der Verpackung täuschen! Holt euch lieber Tom Clancy’s Ghost Recon, damit seid ihr auf jeden Fall besser bedient.
Von T.Wackerbauer
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| 2.0 | Grafik Nichts Ansprechendes zu finden | |
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| 4.0 | Sound Deutsche Sprachausgabe, der Rest bringt auch nichts | |
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| 2.0 | Spielspass Man hat beim Zähneputzen mehr Spaß | |
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| 2.1 | Gesamt | |
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