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Steuerung:
Sie ist sehr übersichtlich und einfach. Man hat das Geschehen jederzeit im Griff und die Buttons wurden alle gut belegt. So ist der R-Button dazu da mal einen Schlag abzufangen oder den Gegner mit einem geschickten Konter zu Fall zu bringen. Mit dem A-Knopf packst du deine Gegner, um dann mit B oder L coole Moves zu vollführen. Wenn du deinen Gegner mal schön provozieren willst, bewege den C-Stick und schon hast du das Publikum auf deiner Seite und stellst dich zur Schau oder du legst mit den Stick einen Spezialmove hin . Und wird es dir mal zu stressig, kannst du mit dem X-Button schnell wegrennen oder dich gegen die Seile Werfen, um deinen Gegner zu attackieren. Die Steuerung ist eben so, wie man sei von Wrestlingspielen gewohnt ist: Leicht, praktisch und gut.
Grafik:
An der Grafik kann man nicht rummeckern. Das Spiel sieht einfach gut aus. Man fühlt sich tatsächlich so, als steige man in einem Ring, irgendwo im Underground und kloppt sich mit “Rapstars“. Diese Stimmung kommt zum überwiegenden Teil daher, dass die Umgebung sehr schön gewählt und recht detailliert ausgearbeitet wurde. Die Zuschauer zum Beispiel, sind nicht einfach nur Polygonarme “Pappaufsteller“, die in der Gegend rumstehen und sich nicht oder kaum bewegen. Bei Def Jam Vendetta hat man sich da schon mehr mühe gemacht! Zwar sind keine Massen an Zuschauer zu sehen, wie bei einem Wrestling-Game, sondern nur ein paar. Diese reichen aber vollkommen aus, da es sich hier ja um ein “Undergroundkampf“ handelt, zudem machen diese “wenigen“ Zuschauer mehr Stimmung als ne ganze “Pappaufstellertruppe“. Fast jeder Zuschauer hat mehrere Bewegungsabläufe, um zu jubeln. Auf diese Weise kommt das einfach realistischer rüber, zumal sie auch richtig gut animiert wurden und nach Menschen aussehen. Die Kämpfer selbst wurden auch sehr detailliert in Szene gesetzt, ob Goldkettchen, Bart, Hut, Schuhe oder die Anatomie des Körpers, alles sieht unglaublich cool und lässig aus und auch beim genaueren hinsehen wird man keine störenden Kanten und Ecken finden.
Plug’ Ins findet man auch nicht. Okay manchmal kann es passieren, dass man bei einer engen “Umarmung“ erkennen kann wie eine Hand halb im Rücken des Anderen verschwindet, doch das ist wirklich nur selten der Fall und kaum der Rede wert, da dies ja in jedem Kampfspiel vorkommt und bei dieser wirklich überaus geschmeidig laufender Grafik kann man das leicht wieder vergessen oder es fällt erst gar nicht auf, denn die Grafik läuft wirklich schnell, ist jederzeit flüssig und ruckelt nie. Auch die Kamera macht alles richtig, man hat jederzeit einen klaren Überblick über das Kampfgeschehen und Zeitlupenaufnahmen oder coole Schwenker runden den gesamten, grafisch guten Eindruck auf. Also .. Grafisch gibt es wirklich nichts aber auch gar nichts an dem Spiel auszusetzen.
Sound:
Auch der Sound weiß zu überzeugen. Zwar wird er wohl nicht nach jedermanns Geschmack sein, da ausschließlich HipHop zu hören ist, doch zufriedenstellend ist er allemal! Ich meine was soll auch für Musik laufen wenn sich Rapstars schlagen? Da kommt doch nur die eine Musikrichtung in Frage. Also hört man Lieder von DMX, Method Man, N.O.R.E, Redman und Ludacris, die sich allesamt natürlich auch im Ring die Ehre geben.
Ein großes Lob verdient die Geräuschskulisse der Zuschauer, die einen richtig einheizt und für Stimmung sorgt. Das geht von normale Jubelrufen, bis hin zum hysterischen Schreien der Weiber. Manchmal hörst du auch eine einzelne Frauenstimme raus, die dich anfeuert wenn du gerade einem das Bein brichst. Apropos Bein brechen, das hört sich wirklich realistisch an und lässt einem den Schmerz fast mitfühlen. Doch nicht nur das Bein brechen auch die Schläge, Mattenwürfe, Nasenbrecher, Tritte in die empfindliche männliche Zone bieten schöne Soundeffekte. Die englische Sprachausgabe ist auch exzellent gelungen und weißt keinerlei Peinlichkeiten auf, wie man dies doch manchmal gewohnt ist. Sie ist synchron und die Stimmen wurden gut auf die Protagonisten verteilt, so richtige “Mafioso-Stimmen“. Leider wurden die Synchronisation nicht eingedeutscht.
Fazit:
Def Jam Vendetta ist eindeutig das bis dato beste “Wrestlingspiel“, obwohl ich es persönlich gar nicht als Wrestlinggame sehe. Zwar gibt es identische Moves, doch das Spiel an sich bietet einfach viel mehr als die “Konkurrenz“. Die verschiedenen Spielmodi wissen zu überzeugen, die kleinen Gimmicks die man frei schalten kann motivieren, doch die eigentliche Motivation ist der Kampf selbst. Er sieht einfach spektakulär aus und die ganzen Zeitlupenaufnahmen und Spezialmoves könnte man sich stundenlang ansehen ohne das es je langweilig wird, deshalb schnappt man sich auch immer wieder einen Kontroller und spielt ein Match, sei es gegen einen Freund oder gegen den Computer, der einen übrigens schön fordert und nie unfair ist. Da der GameCube kaum gute Kampfspiele vorweisen kann, kann ich euch dieses Spiel mit gutem Gewissen ans Herz legen. Denn es rockt einfach und ist das Beste “realistische Kampfspiel“ auf dem GameCube und keinesfalls nur für Wrestlingfans interessant.
Von D.Wackerbauer
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| 9.2 | Grafik Klasse Animationen, klasse Grafik und klasse Geschwindigkeit ohne ruckeln | |
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| 8.7 | Sound HipHop eben! Die einen Mögens die anderen nicht | |
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| 9.0 | Spielspass Sehr motivierendes Kampfspiel, das alleine wegen seiner Präsentation immer wieder Bock auf eine neue Runde macht! Es macht einfach Spaß! | |
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| 8.9 | Gesamt | |
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