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Der Multiplayermodus selbst ist sehr schnell und man kann eine Menge Spaß damit haben. Vor allem kann man auch hier alles Mögliche zerstören und Brücken einreißen, um Fluchtwege zu zerstören. Die Level selbst sind wie schon im Singleplayermodus recht trist und Detailarm, so dass die Figuren manchmal schlecht zu erkennen sind und man wird wie aus dem Nichts, in Selbiges geballert. Trotzdem macht es immer wieder gute Laune, wenn man seinen Gegnern den Boden unter den Füßen weggeschossen hat und man am Ende als Sieger feststeht. Über eure Taten oder auch Untaten wird nämlich genaustens Buch geführt und in eurer Statistik gespeichert, sofern ihr das wollt. Das Speichern steht euch nämlich am Ende jeden Matches frei zur Auswahl.
Fact ist, dass die Mehrspielermodi allesamt Spaß machen, das Geschehen zu jedem Zeitpunkt flüssig bleibt und auch die Level gut strukturiert sind. Zudem erwähnenswert, ist die Tatsache, das die Standartwaffe, mit der man das Spiel beginnt vorher beliebig gewählt werden kann. Wem es also zu langweilig ist, immer mit einer kleinen Pistole ins Leben zurückzukehren, stellt einfach das Sturmgewehr, oder gar einen Raketenwerfer als Standartwaffe ein und beginnt direkt nach seinen Ableben, mit dieser Waffe den erneuten Kampf um den Titel als Ego-shooter Champion. Ich persönlich finde diese Option äußerst praktisch, denn auf diese Weise ist man zu keinem Zeitpunkt mehr Wehrlos und kann direkt wieder ins Geschehen eingreifen.
Der Mehrspielermodus kann, Gott sei Dank, länger als der Einzelspielermodus fesseln, welchen man leider viel zu schnell durchgespielt hat und hilft weiterhin, den Preis für dieses Spiel zu rechtfertigen.
Als letztes werde ich noch kurz die Extras aus dem Hauptmenü erwähnen. Hier könnt ihr euch freigespielte Extras wie Artworks, Waffen oder Figuren angucken oder die schon erwähnten Cheats eingeben.
Steuerung:
Die Steuerung entspricht eigentlich dem mittlerweile schon eingefleischtem GameCube-Ego-Shooter Profil. Mit dem Control Stick bewegt ihr euch durch die Level, während ihr mit dem C-Stick das Fadenkreuz bewegt, sprich euch dreht oder neigt. Mit den R- und L-Tasten bedienen ihr euch euren primären und sekundären Waffenmodi und mit Z schleudert ihr euren Feinden Granaten um die Ohren. Die A-Taste dient dem Benutzten, während ihr mit B springt, auf Y nachladet und mit X die Waffe wechselt. Auf dem Digitalen-Steuerkreuz sind die Funktionen kriechen, Granatentyp wechseln, Nachtsichtgerät und Aufträge anschauen zu finden.
Im Spiel selber hat die Steuerung vor allem beim Springen eine kleine Macke, so bleibt man öfters irgendwo hängen oder kann kaum über irgendwelche Objekte springen. Dies ist an einigen Stellen leider etwas lästig und führt zum Ärger. Auch das erklimmen von Leitern, stellt sich nicht gerade selten als ein kleines Hindernis heraus über das man sich ärgern kann.
Ansonsten geht die Steuerung in Ordnung.
Grafik:
Die Grafik besticht durch ein überzeugendes Maß an Mittelmäßigkeit. Es gibt viele Explosionen zu sehen und dank des Geo-Mod’s™ auch deren Auswirkungen. Man sieht Wände auseinander bersten und Fahrzeuge explodieren. Die Level sind alle abwechslungsreich gestaltet. Die Charaktermodelle wurden schön modelliert und weisen teilweise mehr Details auf als die Umgebung.
Einige Teile der Level sind ziemlich dunkel gehalten, so das man ohne das Nachtsichtgerät fast gar nichts sieht. Aber auch mit dem Nachtsichtgerät ist es dann nicht merklich besser und man muss manchmal eine Weile suchen, bevor man sich seinen Weg weiter bahnen kann. Hinderlich ist dies vor allem bei Sprungeinlagen, mit der ohnehin nicht perfekten “Sprung-Steuerung“.
Sound:
Der Sound in Red Faction 2 kann in allen Bereichen überzeugen.
Hier ist zum Einem die komplett in deutsch gehaltene Sprachausgabe im Spiel zu nennen. Diese beginnt mit dem Intro und zieht sich durch das komplette Spiel. So sind nicht nur alle Anweisungen in deutsch oder die Kommentare der Protagonisten, sondern auch die Parolen im Hintergrund. Zwar ist die Synchronisation selten Lippen synchron, aber es verpasst sie immer nur knapp und ist so meiner Meinung nach zu verschmerzen.
Zum Anderen sind die gelungenen Soundeffekte zu nennen. Sowohl die Waffen, als auch die Explosionen, von denen es mehr als genug gibt, können sich hören lassen.
Die Hintergrundmusik untermalt das ganze Geschehen durch passende Wechsel, so das sich alles nahtlos ineinander fügt.
Fazit:
Red Faction 2 ist ein überdurchschnittlicher Ego-Shooter, der mit seinem Geo-Mod™ zu überzeugen weiß. Allerdings ist der Solo-Modus nicht wirklich lang und es würde reichen sich das Game über ein Wochenende aus einer Videothek auszuleihen. In diesem Fall würde man allerdings nicht viel von den doch gelungenen Mehrspieler-Modi haben. Auf alle Fälle unbedingt mal Spielen und es krachen lassen.
Von T.Wackerbauer
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| 8.0 | Grafik Der Geo-Mod kann überzeugen, ansonsten trist | |
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| 8.3 | Sound Gute Sprachausgabe, gute Soundeffekte | |
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| 8.4 | Spielspass Singlemodus viel zu kurz, Multiplayer fesselnd | |
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| 8.3 | Gesamt | |
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