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Freedom Fighters
Review von M.Kallhardt (mail) | 07. Oktober 2003 | PAL Version

1945: Die Sowjets beenden mit dem Atombombenabwurf über Berlin den 2. Weltkrieg und nehmen ganz Europa ein. Der Westen hat dem Ansturm der Roten Armee nichts entgegenzusetzen und bald befindet sich auch der Rest der Welt hinter dem Eisernen Vorhang.

Die USA leiden unter dem Sanktionen und können sich nicht zu der Weltmacht entwickeln, die sie (in unserer Realität) heute sind. In den Neunzigern gelangt die Kommunistische Partei auch in Südamerika an die Macht und Nordamerika ist der letzte demokratische Kontinent.

Im Jahr 2003 fallen die Sowjets unter der Führung von General Tatarin in New York ein und rufen die Sowjetische Republik der Vereinigten Staaten aus. Die Bürger der Stadt bauen auf den Widerstand, es wagt aber kaum jemand, sich den Rebellen anzuschließen. Man geht weiterhin dem normalen Leben nach, so gut es geht.

Die Klempnerbrüder Troy und Christopher Stone werden dienstlich zu Isabella Angelina gerufen, der man Verbindungen zum Untergrund nachsagt. Während sich Troy um den Abfluss kümmert, sucht Chris in der Wohnung nach Frau Angelina. So hat er Glück: als die Sowjets die Wohnung stürmen und seinen Bruder entführen kann er sich verstecken, einen Russen überwältigen und flüchten.

Er flüchtet in den New Yorker Untergrund, wo die Rebellen ihr Hauptquartier haben...

Gameplay:
So geht es dann also los.

Nun übernimmt man die Kontrolle über den frischgebackenen Rebellen Christopher Stone, den die Sowjets im Laufe des Spieles als das "Freiheitsphantom" kennen lernen werden.

Zu Beginn des Spiels ist der Widerstand, die "Freedom Fighters", noch stark unterbesetzt und somit sind wir zuerst alleine unterwegs. Mit der Zeit aber sammelt Christopher durch das Einnehmen wichtiger Stützpunkte und das Befreien von Gefangenen immer mehr Ansehen, so dass sich den Rebellen mehr und mehr Kämpfer anschließen und Chris selber welche kommandieren kann.

Das Spiel ist in große "Zonen" unterteilt, die den Leveln entsprechen. In diesen "Zonen" gibt es Unterzonen, die dann eine einzelne Karte darstellen. Jede Oberzone hat mindestens eine Karte, in späteren Leveln sind es auch schonmal fünf. Die Karten einer Zone sind thematisch verknüpft: scheitert man an einer Stelle an den immer wieder nachrückenden sowjetischen Soldaten, sollte man sich erstmal auf einer anderen Karte um die Unterbrechung der sowjetischen Truppenversorgung kümmern.

Als Levelhub dient das Hauptquartier der Rebellion in der New Yorker Kanalisation. Für Chris als Klempner ist es natürlich kein Problem, die Kanaldecke zu öffnen und wieder im Abwassersystem zu verschwinden. Jeder Level hat meistens mehrere Kanaldeckel, die als Flucht- oder Speicherpunkt dienen. Dort ist dann Schnellspeichern oder die Rückkehr zum Hauptquartier möglich. Startet man das Spiel wieder neu, beginnt man wieder im Hauptquartier, ein Zwischenspeichern ist nur möglich, solange man sich in einer Mission befindet.

Der Gang zum Hauptquartier lohnt sich aber, denn dort kann man sich mit neuer Munition versorgen und die Wunden heilen.

Auf der Erdoberfläche bietet sich dem Spieler ein erschreckendes Bild: Man steuert Chris aus der Dritte-Person-Perspektive durch die zerbombten Strassen von New York. Überall haben die Sowjets Sperren und MG-Nester errichtet oder sich in den zerstörten Häusern verschanzt. Verletzte Bürger werden in Seitengassen zurückgelassen.

Da Chris sich ein wenig mit seinen Waffen auskennt braucht man nicht direkt auf sowjetische Soldaten zu zielen, lediglich die ungefähre Richtung reicht und man trifft - solange man nah genug dran ist.

Auf längere Entfernung empfiehlt sich die Schulterperspektive, so dass man ein ausreichend zielen kann und auch das Fernrohr benutzt, so die aktuelle Waffe eines besitzt.

Ferner kann Chris kleinere Gräben überspringen oder auf Hindernisse klettern. Da in New York eine Menge Schutt herumliegt, muss man desöfteren nach dem Weg suchen. Praktisch ist es aber auch, da der Schutt gute Deckung bietet, von wo aus man auch gut auf die Sowjets anlegen kann.

Das Zielkreuz der Schulterperspektive wird auch noch zum Kommandieren seiner Truppen benötigt. Hier wartet das Spiel, dass zunächst wie ein althergebrachter Shooter wirkt mit seinem tiefsten Spielelement auf. Im Laufe seines Kampfes sammelt Chris immer mehr Charisma und kann schließlich bis zu 12 Kämpfer befehligen.

Alleine hätte man auch keine Chance - Christopher kann etwa 2 Sekunden im Sperrfeuer eines MG-Nestes bestehen, bevor er das Zeitliche segnet. Seine KameradInnen sind etwas widerstandsfähiger, bleiben aber auch auf der Strecke liegen, wenn man sie alleine nach vorne schickt.


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Review:
Freedom Fighters

Hersteller
IO Interactive / Electronic Arts
Genre
Action-Adventure
Version
PAL Version
Speicherplatz
4 Blöcke
Spieler
1-4
Altersempfehlung
Ab 16 Jahre

60-Hz Modus
Wird nicht unterstützt
Dolby Pro Logic II
Wird unterstützt
Online Support
Wird nicht unterstützt
GBA-Link Modus
Wird nicht unterstützt

Release
erschienen
Preis
59,95