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Steuerung:
Hudsons Maskottchen lässt dich wirklich leicht steuern, selbst unerfahrene Anfänger werden schnell erlernen, mit Bomben umzugehen, sie zu schmeißen, vergrößern und kicken sowie sie situationsschlau einzusetzen. Die Kameraperspektive kann mit den Schulterknöpfen L und R gelenkt werden, was immer genügend Übersicht in den verschiedenen Welten zur Folge hat. Leicht ungenaue Kollisionsabfrage sorgt hin und wieder für das ein oder andere Andenkopffassen.
Grafik:
Die visuelle Darstellung ist, ähnlich wie der Sound, nur Mittelmaß. Egal in welchem Level der Spieler sein Glück versucht, er wird auf kunterbunte, schrille und auch leicht kindische, japanisch angehauchte Cel-Shading Grafik stoßen – scheinbar scheinen Cel-Shading unterstützende Spiele leichter zu programmieren sein, anders lässt es sich wohl kaum erklären, dass wir in letzter Zeit von dieser Flut, der Comicgrafik, überschwemmt werden. Allerdings passt unserem Bombenleger der Comiclook viel besser, als z.B. dem spitzohrigen Link – aber das ist eine andere Geschichte (Tragödie?).
Einige Spielpassagen sehen wirklich sehr gelungen aus, hier merkt man, dass (zumindest an bestimmten Stellen) mit Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Auch das Leveldesign lässt sich sehen und wartet immer wieder mit schön anschaubaren Aktionen und Animationen auf. Insgesamt wirken die gesamten Grafiksets allerdings etwas aufgesetzt – sprich es ist sehbar, dass Objekte und Gegenstände und die Landschaft nicht ineinander übergehen.
Final eine sehr solide Leistungen, die aber sehr vom unabhängigen Geschmack des Spielers beeinflusst wird. Ein Kaufgrund ist das Grafikambiente sicher nicht, ebenso wenig dagegen. Solide.
Sound:
Klangtechnisch reißt Bomberman Generation keine Bäume aus. Irgendwie genau passend zu einem solchen Spiel – es wird nichts speziell Gutes oder Überzeugendes erwartet und es wird letztendlich nichts Vergleichbares abgeliefert. Musik ist bekanntlich Geschmackssache, die Qualität ist aber ansprechend. Allerdings bleibt ernsthaft zu bemängeln das die Bibliothek an Soundschemen – die wirklich nicht sehr groß ist - für die verschiedenen Grafik/Level-Sets bald nervig werden. Effekte gibt es fast gar nicht. Für den Mehrspielermodus gibt es eine ausreichende Nummer an Stücken, die den Spielspaß aber weder drücken, noch steigern. Sehr negativ: Die Menümusik; Selbst ein kaputter Backoffen hört sich besser an.
Fazit:
Was bleibt zu sagen? Bomberman ist zurück. Ich persönlich habe (mit den Nintendo 64-Ausnahmen) keinen der älteren Teile ausführlich gespielt, deswegen wage ich keinen Vergleich, ob die 3-D Version nun besser ist, oder nicht. Technisch glänzt dieser Teil aber ebenso wenig wie die gesamte Riege der 64 Bit- Vorgänger, aber spielerisch macht es immer noch – wenn auch nur für begrenzte Zeit – Spaß. Der relativ schnell abgekaute (und scheinbar auch für Jüngere konzipierte) Story-Mode überschattet den genialen Mehrspielermodus, der stundenlangen Spielfreude mit sich bringt. Leuten, die ein Spiel suchen, was sie alleine spielen können, rate ich von Bomberman Generation ab. Ebenfalls sollten sich die zurückhalten, die kindisches Design und Cel-Shading absolut nicht leiden können. Als Spiel für Abende mit Freunden ist Hudsons Zugpferd sehr empfehlenswert, allerdings stehen mit Beach Spikers, Soccer Slam und Super Monkey Ball schon eine Reihe an hochkarätigen Spielen zur Verfügung, die allesamt auch hauptsächlich auf den Multiplayer konzipiert sind. Und besser sind sie auch...
Von M.Wehmeier
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| 6.8 | Grafik Guter, solider Durchschnitt; (Leider) mal wieder Cel-Shading | |
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| 7.0 | Sound Wie auch die Grafik solide; Die Stücke sind Geschmackssache | |
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| 8.2 | Spielspass Besonders der Mehrspielermodus sorgt für stundenlangen Spielspaß | |
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| 7.9 | Gesamt | |
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