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Leider kann man die Gegenstände nicht vor dem Haus platzieren. Dinge wie z.B. ein Teich würden dort sehr viel besser aussehen; platziert man einen Solchen jedoch neben dem Haus, erscheint nur ein Symbol für einen Gegenstand, in diesem Falle ein Blatt.
Immerhin lässt sich vor eurem Domizil ein kleiner Garten mir verschiedenen Blumen oder Obstbäumen anlegen.
Alle Gegenstände lassen sich im komfortablen Inventar unterbringen. Hier kann man Gegenstände in die Hand nehmen und benutzen, sehen welche Fische oder Insekten man schon gefangen hat, die Post verwalten und noch unendlich viele andere Dinge erledigen.
Jede Stadt wird zu Beginn per Zufallsgenerator entworfen und ist anders aufgebaut. In jeder Stadt gibt es allerdings immer folgende wichtige Gebäude:
Museum: Dem Museum kann man kann man gefangene Fische und Käfer, ausgegrabene Fossilien oder Bilder spenden. Diese werden dann öffentlich zur Schau gestellt und können jederzeit betrachtet werden. Jedes Exemplar wird allerdings nur einmal ausgestellt.
Able Sisters: Hier können Kleidung oder Regenschirme gekauft werden. Man kann auch selbst Muster mit Hilfe eines kleinen Malprogramms entwerfen und dieses für Kleidung, Regenschirm, Tapete oder Teppich benutzen.
Polizeirevier: Hier befindet sich das Fundbüro, man kann einfach behaupten der Besitzer der verlorenen Gegenstände zu sein und diese dann mitnehmen.
Müllkippe: Haltet eure Umwelt sauber: Wenn man z.B. beim Angeln Müll aus dem Wasser fischt, sollte man ihn nicht einfach liegen lassen sondern zur Müllkippe bringen. Außerdem bringen Dorfbewohner oft Gegenstände, die sie nicht mehr brauchen dorthin - manchmal findet sich dort noch etwas durchaus brauchbares..
Der Bahnhof: Habt ihr einen Bekannten, der ebenfalls Animal Crossing spielt? Am Bahnhof kann man dann in die Stadt eines Freundes reisen, dazu benötigt ihr nur dessen Speicherkarte. Dann könnt ihr z.B. auch Früchte, die es nur in der eigenen Stadt gibt, dort teuer verkaufen oder mit euren Freunden Gegenstände tauschen.
Wunschbrunnen: Hier kann man sich darüber informieren, welche besonderen Ereignisse, z.B. Feste oder Zusammenkünfte, in nächster Zeit in der Stadt anstehen. Ebenfalls kann man sich dafür entschuldigen, dass man eine Lieferung aus irgendeinen Grund nicht erledigen konnte und den entsprechenden Gegenstand am Wunschbrunnen hinterlassen.
Nook’s Laden: Hier kann man alle möglichen Gegenstände an- und verkaufen, das Angebot wechselt täglich.
Damit man zu Beginn nicht ganz planlos umherirrt, erhält man recht früh im Spielverlauf eine Karte. Auf dieser ist die Stadt in Felder eines Koordinatensystems unterteilt - A bis F von oben nach unten und ein bis fünf von links nach rechts. Der praktische Kartenbildschirm zeigt eure gegenwärtige Position und die Bewohner und Örtlichkeiten des angewählten Spielfeldes an.
Animal Crossing ist wohl eines der wenigen Spiele, welche komplett in Echtzeit ablaufen.
Dazu nutzt Animal Crossing die Echtzeituhr der GameCube Konsole - ihr spielt daher immer in der tatsächlichen Zeit. Damit dieses Feature auch Gewicht erhält, wird in Animal Crossing ein Tag-Nacht Zyklus simuliert. Wer abends noch eine Runde spielen will, steht bei Nook`s vor verschlossenen Türen - das Ladengeschäft öffnet erst wieder am nächsten Tag um 9.00 Uhr. Im Spielverlauf erhält man Aufgaben und Angebote, welche nur bis oder in einem bestimmten Zeitraum gültig sind. So muß man z.B. eine Woche lang, an jedem Abend zwischen 18.00 - .00 Uhr die Lampe des Leuchtturms einschalten. Auch Personen agieren nach Zeitplan, so ist mancher Händler nur an bestimmten Tag an festgelegten Uhrzeiten in der Stadt um dann dort besonders rare Gegenstände feilzubieten.
Ferner werden in Animal Crossing die vier Jahreszeiten simuliert. Da momentan Anfang Februar ist, liegt noch überall Schnee - erst im tatsächlichen Frühjahr wird dieser wieder auftauen. Auch die Tierwelt passt sich an: Einige Fische oder Insekten sind nur in bestimmten Jahreszeiten zu fangen. Das Ganze bringt natürlich auch Nachteile mit sich. Wer erst spät von der Arbeit kommt, kann sich mit Sicherheit nicht um alle Aufgaben kümmern. Außerdem gehen die Dorfbewohner auch abends schlafen und werden dann nicht gerade gerne bei ihrem Schlummer gestört. Trotzdem erhält das Spiel durch die Echtzeit Funktion einen ganz besonderen Reiz, der Zeitfaktor unterstützt einfach das Real-Life Gefühl. Für ganz wichtige Events lässt sich die Uhr ja auch mal zurückstellen.
Multiplayer:
In Animal Crossing können bis zu vier Spieler in einer Stadt spielen, leider kann man nicht simultan sondern nur nacheinander spielen. Dabei wirken sich alle getroffenen Tätigkeiten aus und werden abgespeichert. Fällt Spieler drei alle Bäume um das Haus von Spieler zwei, wird dieser beim nächsten Spielen nur noch Stümpfe vorfinden - man sollte sich also seine Vorgehensweise wirklich genauestens überlegen.
Die Spieler können untereinander per Brief und Nachrichten Board kommunizieren sowie Gegenstande austauschen und untereinander verkaufen.
Alle Spieldaten der einen Stadt werden auf der dem Spiel beigelegten Memory Card 59 abgespeichert, ihr könnt also insgesamt vier Freunde oder Verwandte zum Mitspielen einladen.
Animal Crossing bietet aber noch ein zusätzliches Multiplayer Feature, so kann eure Spielfigur auch am Bahnhof verreisen. Dafür benötigt ihr allerdings eine zweite Memory Card mit dem entsprechend abgespeicherten Spielstand einer anderen Stadt - z.B. die eines Freundes. Dort lässt sich dann auch noch allerhand erledigen, und eine Menge Blödsinn anrichten.
Goodies und GBA Link:
Animal Crossing bietet neben dem eigentlichen Spiel noch jede Menge Goodies und technische Spielereien.
Retro Fans freuen sich über insgesamt 15 Implementierungen alter NES Klassiker - Shen Mue lässt Grüßen. Die ersten beiden Oldies erhält man bereits zu Beginn per Post, mit besten Grüßen vom Absender Nintendo.
Als erstes GameCube Spiel bietet Animal Crossing eine Linkfunktion mit dem Gameboy Advance und dem E-Reader. Hier die verschiedenen Linkoptionen:
GBA mit Linkkabel - Wenn man den Gameboy Advance per Linkkabel mit der GameCube Konsole verbindet, erscheint ein Fährmann am vorher verwaisten Anlegesteg. Dieser fährt euch auf Wunsch zu einer kleinen Insel, dort lassen sich weitere interessante Objekte wie z.B. tropische Früchte, Südseefische oder exotische Insekten ergattern. Der einzige Inselbewohner ist ein mürrischer Einsiedler, immer auf der Suche nach speziellen Möbelstücken aus der Stadt. Als Gegenleistung tauscht er diese gegen besonders rare Gegenstände ein. Die Insel sowie die bereits erworbenen NES Titel lassen sich auch auf den GBA laden, nach dem Ausschalten verschwinden diese jedoch aus dem Speicher der Handheld Konsole.
GBA mit E-Reader und Linkkabel - Nintendo bietet zusätzlich E-Reader Cardpacks an - prinzipiell vergleichbar mit Booster Packs der bekannten Sammelkartenspiele. Die Cards lassen sich mit dem GBA E-Reader einlesen, der Karteninhalt wird dann in das eigentliche Animal Crossig Spiel transferiert. Mittlerweile sind bereits Serien mit jeweils 70 Karten Umfang erschienen. Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Kartenarten:
Character Cards - Liest man eine Character Card ein, erhält man von der entsprechenden Person umgehend ein Paket mit einem netten Geschenk. Jede Card kann nur einmal am Tag eingescannt werden und beinhaltet immer das gleiche Geschenk.
TownTune Cards - Die Town Tune Card beinhaltet eine neue Melodie für die Dorfglocke, nicht gerade sehr spektakulär.
Design Cards - Design Cards liefern immer ein neues Kleidungsstück. Meist erhält man immer sehr schöne Modelle - wer einmal Animal Crossing gespielt hat, weiß wie schwer es ist etwas nach seinem Geschmack zu finden.
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